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Ein veganer Kurztrip

Wer für ein langes Wochenende in die Mozartstadt kommt, muss auch hier auf nichts verzichten. Gebt einfach “vegan” in die Suchmaschine eures Browsers ein oder werft eine allseits bekannte App an und ihr werdet viele Möglichkeiten finden.

Am ersten Abend hatten wir sowas von Lust auf Pizza und sind spontan zu Organic Pizza. Wenn ihr sicher einen Platz zum Essen haben wollte, so reserviert besser, denn in diesem kleinen Lokal finden nur eine begrenzte Anzahl an Personen Platz.

Gleich 4 verschiedene vegane Variationen stehen zur Auswahl und wenn man Glück hat je nach Saison auch eine fünfte. Allerdings finden sich auf den nicht-veganen Sorten auch Gemüse, die man für einen Aufpreis auch on top oder statt einer anderen Zutat bestellen kann.

Die Kombination aus Auberginen und Kapern toppte den Klassiker mit Zucchini, Champignons, Paprika und Zwiebeln hierbei um Längen.

Toll ist auch, dass auf der Karte als Nachspeise veganer Kuchen angeboten wird. Je nach Jahreszeit gibt es hier auch noch eine Kugel Eis dazu. Passend zum Herbst gab es bei unserem Besuch saftig-würzigen Kürbiskuchen.

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Frühstücken lässt es sich wunderbar im The Heart of Joy Café. Es gibt hier eine tolle Auswahl an verschiedenen Speisen. Wir hatten das Heart of Joy Frühstück bei dem auch gleich noch ein Chai-Latte mit Reismilch dabei ist, sowie einen Porridge mit Früchten und Ahornsirup by side. Dazu gab es noch eine Hafer-Latte sowie einen frisch gepressten Saft aus 5 leckeren Zutaten: Rote Beete, Karotte, Orange, Ingwer & Apfel.

Wie jeder weiß ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag und somit haben wir uns danach noch ein Ciabatta mit Räuchertofu und zu guter letzt 2 roh-vegane Cashew-Kuchenstücke gegönnt.


Wer hier schlemmen möchte, sollte allerdings besser reservieren oder Wartezeit mitbringen, denn in diesem ayurvedischen Cafe ist immer gut was los!
Aber: wen wundert’s, bei den Leckereien!


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Da so ein opulentes Frühstück gut und gerne mehrere Stunden hält, reicht es voll und ganz, wenn man erst wieder gegen Abend die nächste Lokalität ansteuert. Allerdings sollte man auch im The Green Garden besser reservieren, wenn man nicht auf später oder den nächsten Tag vertröstet werden möchte.
Alle veganen Speisen sind mit einem dicken “V” gekennzeichnet und manch Vegetarisches ist durch den Koch veganisierbar. Das schnuckelige Restaurant hat allerdings nur über Mittag und abends ab 17:30 Uhr geöffnet. Somit kann es schon auch vorkommen, dass gewisse Gerichte abends bereits leider aus sind. Wir hatten uns sehr auf das aktuelle Risotto mit Fenchel gefreut und mussten dann umentscheiden.
Als Vorspeise gab es landestypisch eine Fritattensuppe und “Jakobsmuscheln”. Alles sehr schön angerichtet und megalecker.

Als Hauptgericht haben wir uns dann für das Auberginen-Curry und einen veganen Fish-Burger entschieden. Diese Wahl war goldrichtig, denn so was arschg….. wie diesen Fish-Burger hab ich schon ewig nicht mehr gegessen. Definitiv werde ich mich daran wagen dieses Geschmackskunstwerk nachzubauen mit Sellerie und Noriblatt.

Wenn die Hütte voll ist, sollte man gerne etwas mehr Zeit mitbringen, so dass man, wenn noch Platz im Magen ist, auch eine Nachspeise genießen kann.

Natürlich muss man nicht jeden Tag essen gehen, sondern wird auch als Selbstversorger in den diversen Supermärkten fündig. Wenn es die Zeit erlaubt und einer am Weg liegt, machen wir gern mal eine Stipvisite und fotografieren und kaufen gerne auch das eine oder andere ein, was es in Deutschland einfach nicht gibt. Teils sind es ultraleckere Dinge wie den Nuss-Nougat-Pudding eines französischen Herstellers. Da legst di nei….

Im Spar-Markt gibt es sehr viele Produkte der Eigenmarke. Vor allem Brotaufstriche und TK-Ware, aber auch Gummibärchen und Eis findet ihr. In den Märkten der Kette Billa findet ihr Produkte der Marke VegaVita – Tofu, TK-Fertigessen, Eis und Joghurt. Am liebsten hätte ich noch die Nougatknödel gekauft, aber ohne Küche und Gefrierschrank werden wir wohl auf den nächsten Selbstversorger-Urlaub warten müssen um sie zu probieren.

Nicht nur in Wien, nein, auch in Salzburg gibt es Manner – die typische Leckerei aus dem Alpenland. Gleich mit 2 Filialen (eine gegenüber vom Dom, die andere in einem Einkaufscenter direkt am Bahnhof) ist man hier vertreten und wirbt sogar mit Flyern “Schon vegan, bevor man wusste, was das ist“.

Nicht nur die Original Neapolitaner Schnitten, nein auch Vollkorn- & Zitronen-Schnitten sind ohne tierische Produkte. Neu waren für uns die Nougat-Knödel, das Müsli und die Pfefferminz-Taler. Passend zur Jahreszeit gibt es diverse Lebkuchensorten die auch ohne Milch, Ei oder Butter auskommen. Schaut vorbei, wenn auch ihr bei Naschkram nicht NEIN sagen könnt.

*Beitrag enthält Werbung

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